25.05.2018: Führung „Zweibrücken – barocke Residenzstadt“


Das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken erlebte im 18. Jahrhundert eine kulturelle Blütezeit. Durch die besondere Förderung der Herzöge entfalteten sich Kunst und Wissenschaft, aber auch Landwirtschaft, Handel, Handwerk und Gewerbe.

Die durch Baumeister Sundahl errichtete neue Residenz am Schlossplatz wurde 1945 zerstört, zu Beginn der 1960er Jahre nach Originalplänen wieder aufgebaut und beherbergt heute das Pfälzische Oberlandesgericht und die Generalstaatsanwaltschaft.

Herzog Christian IV. machte Zweibrücken zu einem Zentrum für Kunst, Kultur und Wissenschaft. Mit der „neuen Vorstadt“ setzte er sich ein Denkmal, das, von Bombenangriffen verschont, zu den wenigen historischen Baubeständen der Stadt zählt. Die Schlossgärten mit dem Landgestüt, der Rennwiese und dem Rosengarten leisteten einen wichtigen Beitrag zur Ausstrahlung als barocke Residenzstadt. Die 215 Bände der „Editiones Bipontinae“ stehen beispielhaft für den hohen Stand der Wissenschaft. Mehrere Hofmaler wie Johann Christian von Mannlich begründeten die pfalz-zweibrückische Malerschule.

Führung:  Dr. Charlotte Glück (Leiterin des Stadtmuseums Zweibrücken) und Hans-H. Bendzulla (Evangelische Akademie im Saarland)

Termin:  Freitag, 25. Mai 2018, Beginn: 16:00 Uhr

Kosten:  7,- €

Treffpunkt: Stadtmuseum Zweibrücken, Herzogstraße 9 (Petrihaus), 66482 Zweibrücken

Anmeldung:  bis zum 11. Mai 2018 bei der Evangelischen Akademie im Saarland, Telefon: 06898 169622, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.eva-a.de

 

Veranstaltung der Evangelischen Akademie im Saarland

Neuerscheinung

Band 51 Cover 150 x 178px Startseite

Hier bestellen!

 
 

mitglied werden

Bauernhauswettbewerb 2018